O.k., auch wenn ich das Aufräumen in meinem eigenen Haushalt nicht so sehr liebe und es häufig als lästiges Muss ansehe, ist es im Spiel Nanny Mania doch etwas anderes. Hier geht aber auch alles viel schneller
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Bei Nanny Mania ist der Spieler die Haushaltshilfe einer Familie. Hier kommt es auf Gründlichkeit an. Die Familie (zu Beginn nur Mutter, Vater und ein Baby), hinterlassen wirklich ein riesen Chaos in ihrem Haus. Vor allem der Vater ist ein richtiger Drecksfink – hinterläßt immer schmutzige Schuhabdrücke, wenn er das Haus betritt. Aber auch die Mutter ist kein Engel – wenn sie ein Bad nimmt muss das Bad erst einmal wieder gereinigt werden. Das Baby schreit nach der Flasche oder hat die Windeln voll. Sobald es sich dann durch das Haus bewegen kann, räumt es auch gleich die Bücherregale leer oder stößt die Lampen um.

Als Haushaltshilfe hat man in diesem Haushalt wirklich reichlich zu tun. Am Anfang ist alles noch ganz einfach, aber das ändert sich mit der Zeit, denn die Familie wird größer und damit auch das Chaos.

Einige Aktionen erfordern mehrerer Schritte. So muss man beispielsweise die schmutzige Wäsche, die über das gesamte Haus verteilt liegt, erst einmal einsammeln, dann in die Waschmaschine stecken. Wenn die Waschmaschine dann fertig ist, muss die Wäsche in den Wäschetrockner kommen. Erst nach diesem Schritt kann die Wäsche dann im Schrank oder der Komode untergebracht werden.
Die Haushaltshilfe kann ihre Geschwindigkeit durch „Doping“ steigern – einfach eine Tasse Kaffee und schon geht es rund.

Aber die Haushaltshilfe ist nicht nur für das Beseitigen der Unordnung zuständig. Sie muss die Familie auch noch bekochen. Auch hier sind wieder mehrere Schritte notwendig. Erst einmal an den Kühlschrank, dann an den Herd und danach das Essen auf den Tisch. Wenn die Familie fertig gespeist hat, dann darf die Haushaltshilfe das schmutzige Geschirr noch in die Spühlmaschine stecken.

Insgesamt hat mir das Spiel gefallen. Es hätte etwas abwechslungsreicher sein können, denn die Umgebung ändert sich nur sehr geringfügig. Es kommen einige Möbel hinzu und – wie schon erwähnt – die Familie wächst.